Unter dem Motto „Wir seh´n uns!“ hat die Evangelische Jugend An Nahe und Glan vom 29. bis 30. August 2026 zu ihrem ersten Sommerfest rund um das Bootshaus in Boos eingeladen. Haupt- und Ehrenamtliche, ehemalige Aktive sowie weitere Wegbegleiter*innen der Jugendarbeit im Kirchenkreis kamen zusammen, um abseits von Gremiensitzungen, Maßnahmen und Mitarbeiter*innenschulungen Zeit miteinander zu verbringen.
Im Mittelpunkt stand das Thema Begegnung. Viele, vor allem junge, Menschen, die sich in der Evangelischen Jugend engagieren, tun dies an unterschiedlichen Orten und auf verschiedene Arten und Weisen. Im Alltag bleibt dabei oft wenig Zeit, sich besser kennenzulernen oder sich über das eigene Ehrenamt hinaus auszutauschen. Ziel des Sommerfests war es, bewusst Raum dafür zu schaffen.
Im Verlauf des Nachmittags standen vor allem das Wiedersehen alter Bekannter, das gegenseitige Kennenlernen bei Gesprächen und insgesamt eine lebhafte Zeit miteinander auf dem Programm. Der über das Gelände verteilte Markt der Möglichkeiten bot mit Großspielen und Freizeitaktivitäten, wie Kanufahren und Klettern, Gelegenheiten zum gemeinschaftlichen Erleben. Ein großartiger Bunter Abend mit allen Gästen rundete das Ganze ab. Auch für den reibungslosen Ablauf des Festes waren alle gefragt. Jede*r übernahm Aufgaben an der alkoholfreien „WunderBar“, am Spülmobil, an den Flammkuchenöfen oder beim Auf- und Abbau.
Dass all das gut angenommen wurde, zeigen die vielen Rückmeldungen: Jonas, hauptamtliche*r Jugendmitarbeiter*in fasste die Eindrücke so zusammen: „Mir gefällt hier vor allem die Gemeinschaft. Man fühlt sich einfach richtig wohl und alle sind nett.“ Die ehrenamtlich engagierte Alana hob besonders die neuen Begegnungen hervor: „Hier mag ich einfach, ganz viele neue und fremde Gesichter kennenzulernen.“
Für die Jugendarbeit im Kirchenkreis sind solche Begegnungsräume ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit. Freiwilligkeit, Offenheit und die Möglichkeit, sich beteiligen zu können, gehören zum Selbstverständnis der Kinder- und Jugendarbeit. Das galt auch für das Sommerfest: Nicht ein festes Programm, sondern die Menschen und das Pflegen der Beziehungen bestimmten den Nachmittag und Abend.
Die Evangelische Jugend An Nahe und Glan möchte mit dem Sommerfest auch die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Kirchengemeinden und Verbänden stärken. Das Sommerfest soll deshalb künftig regelmäßig im Zweijahresrhythmus stattfinden. Damit soll ein Ort geschaffen werden, an dem Engagierte zusammenkommen, gemeinsam Zeit verbringen und neue Ideen für die evangelische Jugendarbeit entwickeln können.



